Posterset zum Film "MISHIMA – EIN LEBEN IN VIER KAPITELN"


Posterset zum Film "MISHIMA – EIN LEBEN IN VIER KAPITELN"

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Posterset zum Film "MISHIMA – EIN LEBEN IN VIER KAPITELN"

 

 

Vier DIN A3 Poster glänzend (297 mm x 420 mm), in limtierter Auflage

 

ÜBER DEN FILM

Paul Schraders visuell beeindruckendes Porträt des legendären japanischen Schriftstellers Yukio Mishima (gespielt von Ken Ogata) inszeniert den inneren Aufruhr und die Widersprüche eines Mannes, der den unmöglichen Versuch unternimmt, eine Harmonie des Selbst innerhalb von Kunst und Gesellschaft zu finden.

Die Struktur des Films, der am letzten Tag von Mishimas Leben spielt (dem Tag seines berühmten, öffentlich vorgenommenen rituellen Suizids), ist geprägt von ausführlichen Flashbacks in die Vergangenheit des Autors und stilisierten Beschwörungen von Szenen aus seinen fiktionalen Werken.

Mit der außergewöhnlichen Kameraarbeit von John Bailey, den exquisiten Sets und Kostümen von Eiko Ishioka und der unvergesslichen und einflussreichen Musik von Philip Glass ist „MISHIMA“ ein verwegener Tribut an diesen einzigartigen Menschen und ein Kunstwerk eigenen Ranges.

Mishima mag seine eigene Kreation gewesen sein, aber er ist auch der ultimative Paul Schrader-Charakter: ein verwundeter Visionär auf der Suche nach Wahrheit und Transzendenz.

Rückblickend bezeichnete Schrader „MISHIMA“ als seinen Favoriten unter seinen Regiearbeiten, und führte unter anderem an, dass „Mishima die Art Persönlichkeit war, die ich gern geschaffen hätte, hätte sie nicht schon existiert. Er besitzt alle Kraft der Fiktion. Tatsächlich ist er eine fiktive Gestalt, denn er ist ein Charakter, der von einem großen Schriftsteller geschaffen wurde. […]“

 

SYNOPSIS

25. November 1970, der letzte Tag im Leben Yukio Mishimas. Man sieht den Schriftsteller ein Manuskript fertigstellen. Er kleidet sich in eine Fantasieuniform und trifft sich mit vier loyalen Anhängern aus seiner Privatarmee. Gemeinsam fahren sie zum Zentrum der japanischen Streitkräfte in Tokio.


In Rückblenden sieht man Mishimas Werdegang vom kränkelnden Jungen zum gefeierten Vertreter der jungen japanischen Literatur der Nachkriegszeit. Gleichzeitig huldigt er einem homophil gefärbten, narzisstischen Körper- und Muskelkult und einer starken Todessehnsucht. Abgestoßen vom Materialismus des modernen Japans, wandelt sich der Autor zum radikalen Traditionalisten, der eine Privatmiliz aufstellt und die Wiedereinsetzung des Tennōs als oberstes Staatsoberhaupt fordert.


In die zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselnden Szenen sind verkürzte dramatische Umsetzungen von drei Romanen Mishimas eingebunden. In “Kinkaku-ji” (deutscher Titel: “Der Tempelbrand”) legt der stotternde Priesteranwärter Mizoguchi Feuer am Goldenen Pavillon, weil er sich angesichts dessen Schönheit minderwertig fühlt. Kyōko no ie (nicht auf Deutsch erschienen) erzählt von der sadomasochistischen Beziehung zwischen einer älteren Frau und Anführerin einer Bande von Schutzgelderpressern und einem von ihr abhängigen jungen Schauspieler. In Homba (deutscher Titel: „Unter dem Sturmgott“) werden die Attentatspläne einer Gruppe junger Nationalisten verraten, deren Anführer Isao nach der Ermordung eines prominenten Vertreters der Oberschicht Selbstmord begeht. Rahmenhandlung, Rückblenden und Dramatisierungen sind in die im Filmtitel erwähnten vier Kapitel Beauty (Schönheit), Art (Kunst), Action (Tat) und Harmony of Pen and Sword (Harmonie von Feder und Schwert) unterteilt.


Im Finale nehmen Mishima und seine Anhänger einen General der japanischen Armee als Geisel. Mishima hält vor den zusammengerufenen Soldaten der Kaserne eine Rede, in der er diese zum Sturz der Regierung und zur Wiedereinsetzung des Tennō aufruft. Als sein Aufruf ungehört verhallt, begeht er Seppuku – eine rituelle Form des männlichen Suizids. Im Augenblick seines Todes wird er mit seinen Romanfiguren eins: Die letzten Bilder zeigen Mizoguchi inmitten eines Flammenmeers, die Leichname der älteren Frau und ihres Liebhabers und den Selbstmord Isaos.

 

Produktionsland/Jahr: USA/Japan, 1985/2008/2018

Weltpremiere: Internationale Filmfestspiele Cannes 1985

 

STAB

Regie: Paul Schrader

Drehbuch: Chieko Schrader, Paul Schrader, Leonard Schrader

Ausführende Produzenten: George Lucas, Francis Ford Coppola

Produzenten: Tom Luddy, Mataichiro Yamamoto, Mata Yamamoto

Ko-Produzent: Leonard Schrader

Musik: Philip Glass

Kamera: John Bailey

Schnitt: Michael Chandler, Tomoyo Oshima

Produktionsdesign: Eiko Ishioka

Kostümdesign: Eiko Ishioka, Etsuko Yagyu

Sound: Leslie Shatz

Visuelle Effekte: Catherine Craig

 

BESETZUNG

Yukio: Mishima Ken Ogata

Osamu: Kenji Sawada

Mizoguchi: Yasosuke Bando

Isao: Toshiyuki Nagashima

Morita: Masayuki Shionoya

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